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Kaufrausch an Weihnachten - Here we go!

Bayern top im Online-Shopping – POS-Ausgaben zwischen Düsseldorf und Osnabrück am höchsten.

In Deutschland entwickelt sich der Black Friday zum absoluten Verkaufsschlager und zum Ereignis des Jahres. Am 24. November haben die Warenkörbe in Online-Shops und Geschäften einen Wert von rund 1,5 Milliarden Euro verbuchen können – das ist ein saftiger Anstieg von 32,1 Prozent im Vergleich zum starken Vorjahr (2015 zu 2016 11-prozentige Steigerung). Besonders online wird an keinem anderen Tag noch mehr Umsatz im Jahr generiert als an diesem “schwarzen” Freitag (448,6 Millionen Euro).

Eine aktuelle Studie von BS PAYONE und Statista belegt den Trend rund ums Shopping zur Weihnachtszeit. Auch die Auswertung von Marktstudien von HDE und GfK bestätigt BS PAYONE – der Verkauf bringt frohe Kunden. Und so kann sich auch der stationärer Handel auf das Weihnachtgeschäft freuen und mit einem prognostizierten Umsatz von rund 57 Milliarden Euro (+ 2,6 Prozent) rechnen – Rekordumsatz!

Die Weihnachtswelle tritt in Gang

Ein Blick auf den Fachhandel lässt nur erahnen, welcher Umsatz an die Tür klopfen wird. Alles deutet nämlich darauf hin, dass am vorletzten Samstag vor Weihnachten, dem 16. Dezember, ein Umsatzrekord winkt. Aber auch die letzten Woche vor dem Heiligen Abend – 18. bis 22. Dezember – werden die Geschäfte mehr Personal auf die Verkaufsfläche stellen müssen. Hinzu kommt, dass seit langem mal wieder der Tag vor Heilig Abend auf einen Samstag fällt. Die letzten Zutaten für das Weihnachtsmenü garantieren einen Ansturm auf die Supermärkte, den es so zuvor noch nie gegeben haben wird.

Rekord-hier Rekord-da – die Deutschen sagen Tralala

Laut BS PAYONE werden die Deutschen zum Endes des Jahres nochmals alle Rekorde brechen und ordentlich auf Shoppingtour gehen: So wird der Umsatz im stationären Handel sich auf 42,86 Milliarden Euro belaufen (+ 3,7 Prozent), im E-Commerce zwar mit 14,19 Milliarden sogar ein Euro knapp das Niveau des Vorjahrs (-0,8 Prozent) verpassen, aber der durchschnittliche Einkaufwert im Online-Segment wird von 68,22 auf 70,35 Euro ansteigen. Besonders auffallend ist der Anteil an Frauen beim Online-Shopping mit 58,5 Prozent, der zwar signifikant höher als bei Männern (41,5 Prozent) vermutet wird, aber die männlichen Käufer pro Einkauf deutlich mehr ausgeben werden. In der durchschnittlichen Rechnungssumme kommen die Herren immerhin auf 78,42 Euro und die Frauen auf 64,63 Euro – unter dem Strich ist das weibliche Geschlecht im Weihnachtswahn also genügsamer.

Beim Blick auf die regionalen Unterschiede wird deutlich, dass besonders Freistaat Bayern mit dem Postleitzahlengebiet „8“ den digitalen Warenkorb pro Einkauf durchschnittlich mit 85,64 Euro befüllt. Hingegen im „Schwabenländle“, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus dem Postleitzahlengebiet „0“ mit lediglich 63,44 Euro pro Online-Einkauf gerechnet wird. Im stationären Handel sieht es wiederum anders aus. Denn die Bevölkerung zwischen Osnabrück und Düsseldorf (Postleitzahlengebiet „4“) wird als besonders kauffreudig (durchschnittlich 63,39 Euro pro Kauf) eingestuft – dicht gefolgt von Postleitzahlengebiet „6“ (57,92 Euro). Wie schon 2016 rangieren die Bewohner des Postleitzahlengebiets „0“ mit 44,78 Euro pro Einkauf, also Sachsen und Teile Thüringens und Sachen-Anhalts auf den hinteren Plätzen.

Zahlung mit Wallets – bitte was?

Für viele Online-Shopper ein ganz normaler Vorgang! Diese zahlen bevorzugt mit Wallets, was einen Umsatz von 35,64 Prozent im Weihnachtsgeschäft bedeutet und damit 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr heißen wird.
PayPal, paydirekt & Co. – so heißen die beliebten Wallets der Deutschen. Mit 17 Prozent (-0,9 Prozent) wird die Kreditkarte genau wie auch andere „klassische“ Zahlungsmittel im E-Commerce langsam an Bedeutung verlieren. Per Rechnung zahlen nur noch 6,6 Prozent (-0,5 Prozent) und die kundenunfreundliche Vorkasse nutzen hingegen auch nur noch 3 Prozent (+0,7 Prozent) der Online-Shopper. Sonstige Online-Überweisungsdienste wie Sofort-Überweisung liegen mit 4 Prozent (-0,4 Prozent) weit hinten und teure Nachnahme an die Haustür kommen statistisch fast gar nicht mehr zum Zuge. Anders sieht es aber im stationären Handel aus, in denen vor allem die Girocard nach wie vor von der Pole-Position grüßt (von 77,9 auf 75 Prozent). Kreditkarten, allen voran die VISA (12,5 Prozent) verbuchen zwar von 22,1 auf 25 Prozent leicht einen Anstieg, können aber nicht ansatzweise dem beliebten Zahlungsmittel der Deutschen im Handel das Wasser reichen.

Neues Jahr, neues Glück – so auch mit Retouren für Käufe

Zwischen den Jahren erfolgen die meisten Retouren, so eine erstmals untersuchte Quote von BS PAYONE und Statista im Online-Handel im Weihnachtsgeschäft 2016. Erstaunlicher Weise hat sich dabei herausgestellt, dass vor allem Produkte, die zwischen dem 27. und 29. Dezember erworben worden sind, von Kunden auffällig oft zum Online-Händler zurückgeschickt werden – das bedeutet im Schnitt mehr als ein Drittel (36 Prozent). Im Durchschnitt sind hierbei knapp über 10 Prozent aller Käufe als Retour zu verzeichnen, wovon aber auch am 18. Dezember gekaufte Ware auffällig oft zurückgeschickt (29,1 Prozent) werden.
Die Gründe sind nur spekulativ, könnten aber mit Kurzschlusskäufe kurz vor Weihnachten zusammenliegen. Auch die Tatsache, dass Gutscheine und Bargeld unter dem Weihnachtsbaum nicht als persönliches Geschenk betrachtet werden.

Ein spannendes Thema findet auch John Alexander Rehmann, Head of Marketing & Communication bei BS PAYONE, der für die Weihnachtsstudie 2018 zuständig gewesen ist: „Wir freuen uns, dass unsere Studie alljährlich Rekordumsätze zutage fördert. Das zeigt, dass der Handel die Chance immer besser nutzt, um Verbraucher im Weihnachtsgeschäft in seine Läden zu locken – egal ob online oder am POS.

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